Und endlich heißt es Abflugtag!

Wer glaubt dass ich diese Nacht besonders viel Schlaf bekommen habe, kennt mich nicht.

 

Einen Traum endlich wahr werden zu lassen erfordert jede Unze Aufmerksamkeit, die mein Körper aufbringen kann. Die Nacht durchmachen ist angesagt!

Das heißt natürlich, gepackt wurde selbstverständlich “Last-Minute” (wie immer eben, mit professioneller, eigener Packliste 😉 ) und am Abend vorher wurde auch erst nach einem Taxidienst gesucht der mich um 4.45 Uhr morgens zum Pasinger Bahnhof bringen kann. Wie üblich ist unsere S-Bahnlinie unzuverlässig, die eigentlich geplante S-Bahn fiel aus und ich musste am Bahnhof angekommen erstmal mit Koffer und Taschen rennen um jene zu erwischen, die 1 Minute später abfuhr…typisch. Aber davon ließ ich mir natürlich nicht die Laune verderben, hatte ich doch ansonsten alles perfekt durchgeplant.

 

 

Hingesetzt, kurz durchgeatmet und Koffer und Taschen gut auf dem Sitz arrangiert, ging es auch bereits los Richtung Flughafen München. Das war wirklich keine Sekunde zu spät. Meine Sitznachbarin verdrehte leicht genervt die Augen, warum ich mir ausgerechnet Ihr persönliches Viererabteil zum hinsetzen aussuchen musste und das hin- und her rollen meines Koffers machte das ganze nicht wesentlich besser. Zum Glück stieg Sie bereits einige Stationen später aus und ich konnte meinen Koffer endlich etwas praktischer hinstellen und mich zurücklehnen.

Am Flughafen angekommen hieß es jetzt erstmal zum Infoschalter gehen und rausfinden, wo denn eigentlich mein Gate ist und wo ich mein Gepäck abgeben kann. Hier gibt es leider nicht den Luxus eines Baggage self-drop-off, wie am Frankfurter Flughafen. Aber was solls, Augen zu und durch, über einige Rollbänder laufen (die Dinger liebe ich schon immer, es fühlt sich einfach an wie fliegen wenn man noch zusätzlich auf Ihnen läuft) und drei Hallen und eine Rolltreppe weiter war ich dann auch bereits da.

Ein Haufen Leute vor mir, ging es viel schneller als erwartet und ich wurde auf einmal zum Priority Schalter gerufen. Praktisch für mich, kam ich so ja noch schneller voran als es eh schon ging. Ein paar Fragen bezüglich zusätzlichem Koffer bei meinem Rückflug (oh ja, ich plane bereits wieder…) waren wir fertig und ich konnte durch die Kontrolle. Hier hieß es bekannterweise, Elektrisches vom restlichen Gepäck trennen, Schmuck ablegen und Hosentaschen leeren, Flüssigkeiten in einen extra Behälter legen und selber durch den Kontrollbogen laufen. #neverluckygirl

Und – wie könnte es auch anders sein – natürlich piept bei mir wieder alles auf. Also erstmal eine Ganzkörper-Kontrolle, vorne, hinten und die Schuhsohlen auch. Damit fertig wird mir erstmal meine Spiegelreflexkamera abgenommen, “Sprengstofftest” heißt es nur kurz angebunden. “Gut, solange Sie heil bleibt” – ist meine (nicht) einfallsreiche und leicht verdatterte Antwort. Ist mir noch nie passiert und davon gehört hatte ich auch noch nie.

Keine Minute später habe ich Sie bereits wieder, bin noch nicht einmal ansatzweise damit fertig  meine Taschen wieder einzuräumen, nachdem ich Sie praktisch komplett ausgeleert hatte. Es staut sich, also heißt es schneller packen und dann auf den Weg zur Wartehalle meines Gates aufmachen – D11. Fast alle Sitze sind bereits belegt da vor meinem Flug noch ein weiterer nach Paris geht. Lange dauerte es aber nicht und bis auf mich räumen alle Ihre Plätze um sich zum Boarding einzureihen. Einige Whatsapp Nachrichten später bin ich dabei diesen Text zu tippen den Ihr gerade lest…hoffentlich bis zum Ende 😉

Davon abgesehen mache ich mir gerade einen Spaß daraus, die Asiaten mir gegenüber beim Selfies machen zu beobachten – das geht jetzt geschlagene 20 Minuten so, der Selfie-stick darf dabei natürlich nicht fehlen. Ob ich mal fragen soll, ob Sie auch von mir ein Foto schießen? Wo ich doch gerade so beschäftigt am tippen bin und mir total Businessfrau-mäßig vorkomme 😉 Aber diese traute Zweisamkeit (jeder mit Handy in der Hand) will ich dann doch nicht stören.

Aktuell haben wir 7:21 Uhr, also noch knapp 1h bis zu meinem Boarding…mal sehen was ich so lange noch machen kann. Zum Glück ist das Internet hier wirklich super!

 

Viel Spaß und eine schönen Tag heute,

 

eure Lexa

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2 Comments

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