Zwischenstopp Paris – noch nicht unbedingt Tokyo

Wie heißt es so schön?

 

“Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…!”

Ich kann mich nur anschließen. An´s Fliegen bin ich gewöhnt. Ich genieße es sogar regelrecht, da ich bereits vom Kleinkind-alter an geflogen bin. Flugangst? Ist bei mir fehl am Platz! 😉

Und ich kann nur sagen, mir war gar nicht klar wie sehr ich es vermisst habe zu fliegen, bis ich heute die erste Strecke meiner Reise geflogen bin. Diese 2h von München nach Paris haben gereicht um mir klar zu machen, dass ich mich wirklich, wirklich frei und wohl fühle. Ich glaube, außer aus dem Fenster zu schauen und die Wolkenlandschaft in all Ihrer Flauschigkeit zu bestaunen und Fotos davon zu machen habe ich nicht viel gemacht. Musik gehört als Begleitung…vielleicht bin ich ein bisschen eingedöst während ich hinaus gesehen habe. Das Kind in mir hat auf jeden Fall einen klitzekleinen Hüpfer gemacht, als ich gesehen habe, dass ich einen Fensterplatz bekomme. Diese weite, weiche und weiße Wolkenlandschaft hat mich so in Ihren Bann gezogen, dass mich meine Sitznachbaren (Amerikaner, dem Englisch nach zu urteilen) mehr als einmal auf etwas aufmerksam gemacht haben. Sei es, dass ich von der Stewardess gebeten wurde, den Tisch hochzuklappen, meinen Rucksack über den Sitzen verstauen sollte, da mein Platz unter anderem als Notausgang diente und dort natürlich nichts im Weg liegen darf…oder auch, als die Besatzung umher ging, um lecker duftende, lockere Brötchen und Getränke zu verteilen.

Diese Brötchen waren wirklich ein kleines Highlight. Ich meine, auf welchem Kurzstreckenflug bekommt man denn sonst mal auch nur etwas zu trinken angeboten? Geschweige denn von etwas zu essen? Ich kann nur sagen AIR FRANCE – Daumen hoch! You´ve got my approval! 😀

Freundliche und zuvorkommende Besatzung, pünktlich gestartet und gelandet, sehr sauber, nicht allzu wenig Bein-Freiraum…was will man mehr? Pünktlich in Paris gelandet, sind wir am Flughafen Charles de Gaulle angekommen und jeder hat schnell seinen Anschlussflug herausgesucht. Ich muss sagen, der Flughafen hier erscheint mir größer als der in München und dennoch fand ich hier sehr viel schneller zu meinem Gate. Ich musste sogar noch mit einem Shuttle Bus zu einem anderen Gebäude gefahren werden, da es zu Fuß wohl nicht möglich ist zu meinem Gate zu kommen – M41…

 

Auch hier treffe ich wieder auf eine Gruppe Amerikaner, jedoch gehören Sie nicht zusammen. Eine der älteren Frauen verwickelt mich innerhalb kürzester Zeit in ein Gespräch über Reisen, Ziele und Schulferien in Amerika. Eine kurze Diskussion darüber, wer von uns am falschen Gate sitzt kam auch auf. Aber wie sich innerhalb von 2 Minuten geklärt hat, saßen wir alle richtig. Nur ging Ihr Flug knappe 1.5h nach meinem, was Sie nicht bedacht hatte.

Letzten Endes schlage ich meine verbleibende Zeit wieder tot, indem ich mich entweder mit den Amis unterhalte, oder wie jetzt gerade, meinen heute bereits 3. Blogeintrag verfasse. Ich hoffe es langweilt euch nicht, dieses Geplänkel zu lesen und Ihr erwartet keine super duper Osterei-lacher 😉

-Go easy on me alright?-

Könnt Ihr glauben, dass an den Sitzen in meiner Wartehalle zwar Steckdosen angebracht sind, aber keine Einzige funktioniert? Ich auch nicht – ist aber so.    -_-   Habe 1h lang mein Handy angesteckt, bevor mir aufgefallen ist, dass es gar nicht lädt. Jetzt muss Wohl oder Übel der Notebook-akku herhalten. Mit halbwegs vollem Akku in Tokyo anzukommen hat nun eben einfach Priorität. Andernfalls würde ich mich vermutlich ohne Google Maps hoffnungslos verirren. Und glaubt mir, dass will wirklich niemand…die Wahrscheinlichkeit, dasss ich am anderen Ende von Japan wieder auftauche ist relativ hoch 😉

Übrigens, was wir anfänglich bezüglich der Gates gedacht hatten stellte sich dann doch als falsch heraus. Denn mit fortschreitender Zeit habe ich mich doch gewundert, wann bei mir wohl das Boarding beginnt. Einmal nachgefragt stellte sich dann heraus, dass die Anzeigetafel bei meinem Flug ein anderes Gate genannt hatte, als auf meinem Flugticket stand. Also schnell Sachen packen und zum richtigen Gate aufmachen. Ich war dennoch früh genug da, es gab also keine Probleme.

Soweit so gut, ein weiterer Teil der Reise konnte also kommen. Einen schönen Tag euch allen,

 

eure Lexa

About

No Comments

Leave a Comment

Visit Us On PinterestVisit Us On Instagram