Tag 2 – Shibuya Crossing, Shibuya 109, Ramen und Harajuku

Teil 1 von 4

 

2. Tag und direkt in das berühmte, chaotisch-ordentliche Gewühle der Shibuya-crossing! Was für ein Anblick. Die Ampel schaltet auf grün für Fußgänger und inmitten all dieser Straßen mit Ihren Shoppinggebäuden, Cafés, kleinen Lädchen und den Ausgängen der Bahnstation – mehrere 1000 Menschen, die alle auf einmal die Kreuzung überqueren! Und ich mitten drin, weiche mir entgegenkommenden Japanern aus und versuche alles mit der Kamera einzufangen.

Nach kurzer Orientierung finde ich mein jetziges Ziel – Shibuya 109 – eines der beliebtesten und berühmtesten Shoppingmall-Ziele bei Japanerinnen. Ein Haufen toller, moderner und typisch japanischer Mode- und Stylingläden. Außerdem tolle kleine Restaurants die Ihre Speisen in 3D Nachbildung im Schaufenster ausstellen, um dir die Auswahl zu erleichtern. Kann ja nicht jeder die japanische Speisekarte lesen 😉 Und mal ehrlich, dass ist einfach nur genial! Wir brauchen so etwas auch in Deutschland! So toll anschaulich und nicht nur eine Auflistung von Zutaten, immerhin isst das Auge auch mit!

Mit den anderen 3 (die Leute vom Flug, ihr wisst schon) war ich in ca 3h verabredet. Der Plan war, dass wir uns irgendwo treffen und spontan ausmachen, wo genau. Und da ich als erste hier war, schlug ich den Starbucks direkt an der Shibuya Crossing vor, da ist er nämlich unmöglich zu übersehen. Aber bis dann war noch genug Zeit, also konnte ich in aller Ruhe noch in Shibuya 109 reinschnuppern, filmen und Fotos machen. Und Hallelujaaa, ist das toll hier! <3

  

Einige der Läden kannte ich bereits, da ich seit längerer Zeit ja nur noch auf einer asiatischen Website meine Mode und Beautyprodukte kaufe. Die habe ich natürlich direkt mal besucht, wo ich doch eh schon einmal vor Ort war…

Und schwupps, waren die 3h auch schon wieder rum… Man bin ich stolz, dass ich wirklich sehr wenig gekauft habe obwohl mir fast alles richtig gut gefallen hat!! Nur ein bisschen Beautyzeug, Gesichtsmasken und dergleichen. Aber hart war es schon. Trotzdem, vor mir liegt noch eine lange Zeit hier und ich will nicht gleich am 2. Tag so viel Geld ausgeben, die Zeit kommt schon noch.

Erstmal musste ich mich beeilen, zum ausgemachten Treffpunkt zu kommen. Der lag zum Glück nur knapp 2 Minuten entfernt. Erstmal wieder durch die Menschenmengen kämpfen und dann in´s Gebäude rein und nach den anderen suchen.

Gesagt, getan, gefunden! Tatsächlich waren wir aber nur zu dritt und ein Philippino namens Paul, den Leon in seinem Hostel aufgegabelt und mitgeschleppt hatte. Den Rest des Tages war nun zu meiner Freude English sprechen angesagt – hach ja, ich liebe diese Sprache einfach 🙂

Nachdem wir eine gute Weile gelaufen waren, bekamen vor allem die Männer Hunger und wir sahen uns nach einem nicht wahnsinnig teuren aber dennoch leckeren Ramen-restaurant um. Leon hatte ich am Tag vorher auf den Geschmack gebracht. Nach einer Weile hatten wir dann auch eines gefunden. Vor dem eintreten hieß es am Automaten auswählen, welches Ramen wir wollten, zahlen und Ticket ziehen, dann hineingehen und der Küchenchefin das Ticket geben und Platz nehmen. Keine 10 Minuten später hatten die Männer Ihr Ramen. Merle und ich mussten auch nicht lange auf unser Essen warten, als auf einmal Ricardo neben uns stand. Merle hatte per Whatsapp unseren Standort via GoogleMaps geteilt, damit er uns finden konnte. Auch er bestellte und wir anderen langten schon einmal zu. Im Gegensatz zu den anderen hatte ich kein typisches Ramen gewählt, sondern eines, bei dem die Nudeln in die Suppe getunkt und dann erst gegessen wurden. Bei den anderen schwammen die Nudeln bereits in der Suppe.

                      

Als wir dann endlich fertig und auch die Männer gesättigt waren, sind wir noch weiter durch das Viertel gelaufen und haben alle möglichen Läden gesehen. Unter anderem habe ich mich mit Polaroidfilmen eingedeckt, denn auf dem Weg haben wir einen Laden entdeckt der auf diese Kamera spezialisiert war. Und unglaubliche aber wahr!! Die Filme haben mich hier je nur ca 6€ gekostet, in Deutschland kosten Sie fast 10€. Also ein tolles Schnäppchen für mich. Wir sind immer weiter gelaufen, haben unterwegs nach einem Bademantel für Merle Ausschau gehalten. Aber die scheint es hier nicht wirklich zu geben da Japaner(innen) so etwas wohl nicht nur nicht tragen, sondern in dieser Funktion auch nicht wirklich kennen! Nach einer Weile sind wir dann auf einmal in Harajuku gelandet. Ein Viertel, dass vor allem für seine Andersartigkeit bekannt ist.

Wie es dort weiter ging seht Ihr in Teil 3 von 4, macht doch aber vorher noch ein kleiner Abstecher zu Teil 2 von 4 und bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim weiterlesen,

 

eure Lexa

weiter geht´s in Teil 2 von 4 und “Shibuya 109 – ein Mekka für alle die asiatische Mode und Pflegeprodukte lieben.”

 

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