Please return to and secure your seats, we might be having some turbulences! – Und wie wir doch sicher landeten!

Oh. Mein. Gott. Sowas hört man nun wirklich nicht gerne auf der Reise seines Lebens.

 

Also schnell zurück an den Platz, Gurt fest angelegt und die Taschen wieder sicher verstaut. Die Stewardessen kamen, um noch einmal schnell alles zu überprüfen.

 

Und keine Sekunde zu früh. Mit einem ekelhaften Gefühl in meinem Magen sackt die Maschine mit einem heftigen Rucken erstmal mehrere Meter in die Tiefe. Mehrfach ein leichtes Rucken zu den Seiten – aber laut Durchsage des Piloten – “no reason to panic, please remain calm, the situation is under control, there is just a bad weather front in front of us.”, also alles gut.

Alle atmen auf, meine japanische Sitznachbarin schläft wieder ein und auch ich schließe beruhigt meine Augen. Keine 5 Minuten später geht wieder ein Rucken durch den gesamten Flugzeugrumpf, doch auch jetzt kein Grund zur Panik. Nach ein paar wenigen weiteren unruhigen Minuten beruhigt sich das Flugverhältniss wieder und der Pilot gibt Entwarnung. Sicherheitsgurte dürfen glockert, ja sogar geöffnet werden und auch Klogänge sind wieder erlaubt.

Also schnell frisch machen, dann wird auch schon Frühstück ausgeteilt. Und ich muss sagen, mit Air France fliege ich gerne wieder. Das Essen ist bereits an das Reiseziel angepasst (Hauptmahlzeit zum Abendessen war ein Curry-Reis Gericht), auch wenn man zwischen 2 Gerichten wählen konnte. Aufessen, trinken und einen Film an. So lässt sich der Rest des Fluges doch gut genießen!! Und das sogar ohne weitere Turbulenzen. Sieht aus, als wären wird durch die Schlechtwetterfront durchgeflogen.

 

(Frühstück)

 

Wenige Stunden später dann das Frühstück, zwischendurch habe auch ich mal eine Mütze voll schlaf genommen, um nicht “gejetlagt” anzukommen. (Hat übrigens perfekt geklappt!) Einfach den späteren Teil der Reise schlafen wenn es im eigentlichen Heimatland auch langsam spät wird und dann “aufstehen”, wenn es im Zielland Morgen ist. Und schon ist man perfekt im Zeitryhtmus drin. Ein paar Minuten später macht uns der Pilot dann darauf aufmerksam, dass auf er rechten Seite mit Glück nun der Fuji zu sehen sei. Gezückte Kameras überall, nur kein Fuji der eine Berühmtheit sein will. Also werden die Kameras etwas enttäuscht wieder zurück in die Taschen gesteckt. Aber dann heißt es auch schon Landeanflug, es werden jedem 2 Zettel ausgeteilt die noch vor der Landung auszufüllen seien., da es sich um Einreisebedingungen handelte.

 

Hierbei geht es um mögliche eingeführte Dinge, die meldungspflichtig sind oder versteuert werden müssen. Es geht aber auch darum herauszufinden, ob du bereits eine Unterkunft hast, Gründe vorliegen um dir evtl die Einreise zu verweigern oder ob du bereits Vorstrafen in einem anderen Land hast.

 

Grundlegend kann eigentlich alles mit “no” beantwortet werden. Dann sind nur Namen, Beruf, erste Unterkunft und Aufenthaltsdauer, sowie Heimatlandadresse auszufüllen. Bitte denkt daran, dies immer mit einem schwarzen oder einem dunkelblauen Stift zu erledigen, da ein roter den Behörden vor Ort zusteht. Hierzu mehr Infos in folgendem Blog:

https://wanderweib.de/tipps-einreise-nach-japan/

  

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Endlich heißt es aussteigen. Noch ein kurzer Plausch mit einer 15-jährigen Austauschschülerin aus Belgien und dann darf auch ich endlich aus dem Flugzeug raus. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zum “Foreigners”-Schalter. Dort werden wir erstmal beide an eine andere Schlange verwiesen. Mir wird dort jedoch mitgeteilt, ich müsse mich doch ander ersten Schlange anstellen, da ich kein Visum jeglicher Art benötige würde. Also zurück, anstellen und warten. Die Reihe geht recht schnell voran und auf einmal stehe ich einem Jungen Mann aus Deutschland gegenüber, den ich im Flieger bereits gesehen und auch ein paar Worte gewechselt habe. Er kündigt an, auf mich warten zu wollen bis ich auch durch die Einwanderungskontrolle durch bin. An meinem Schalter dauert es etwas, weshalb ich mich nur umso mehr umsehe und bemerke, dass ich gar nicht mehr aufhören kann, mich umzusehen. Danach heißt es Koffer holen. “Leon” – 24 Jahre alt – wartet tatsächlich auf mich, also erledigen wird das zusammen. Dann stoßen noch 2 weitere Deutsche zu uns hinzu, die er wohl ebenfalls im Flieger kennengelernt hat. Merle (22 J.) und Ricardo (um die 24 J. und ff. nur noch “Ric”), beides Studenten die die nächsten Monate hier verbringen werden (Ob ich neidisch auf die beiden bin? Und wie!). Die kommenden Tage haben wir zusammen verbracht, Leon hat einen weiteren Genossen in seinem Hotel aufgegabelt, welches er kurzfristig neu gebucht hatte. Das andere war Ihm wohl doch zu weit weg o.ä. Paul, Philipino und super drauf.

 

(Leon und ich)                                                            (Ricardo und Merle)

Was wir die nächste Zeit so anstellen sollten, im nächsten Bericht… 😀

 

Und bis dahin eine schöne Woche euch allen,

 

eure Lexa

 

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